Publisher verraten: So haben Leser auf unser Bezahlmodell reagiert

 Was verbinden Sie mit LaterPay? Den meisten Inhalte-Anbietern im deutschen Medienmarkt ist unsere Technologie aus dem Einsatz beim größten deutschen Nachrichtenmagazin Spiegel bekannt. Dabei gibt es immer mehr Verlage, Online-Magazine und Blogger jeder Reichweite, die an das LaterPay-Prinzip glauben. Mittlerweile haben sich mehr als 150 Anbieter aus Deutschland und Österreich für den Einsatz unserer Technologie entschieden. 2017 hat jeder 10. Käufer von digitalen Bezahlinhalten in Deutschland allein über den SPIEGEL LaterPay genutzt, wie die Trendstudie Paid Content 2018 des DCI-Instituts herausfand (Trendstudie Paid Content 2018). Auch in den USA integrieren derzeit erste Plattformen LaterPay.

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LaterPay ist anders als die harten Bezahlschranken, die man von vielen Medienhäusern kennt. Mit dem „Read now, pay later“-Ansatz der Technologie ermöglichen Publisher ihren Usern einen unmittelbaren, nahtlosen Medienkonsum ohne jegliche Vorabregistrierung. Mit anderen Bezahlmodellen von uns erhalten sie zudem Zugriff für einen festgelegten Zeitraum, auf einen Themenbereich oder das ganze redaktionelle Angebot – genau so, wie sie konsumieren wollen. Klingt in der Theorie gut, oder? In der Praxis kommt es sogar noch besser an. Wir haben einige Content-Anbieter gefragt, was sie von LaterPay überzeugt hat, und wie die Bezahloptionen bei ihren Usern ankamen. 

Bergedorfer Zeitung: In wenigen Monaten etabliert

Bei der Bergedorfer Zeitung hat sich das LaterPay-Prinzip ausgezahlt. Seit Mitte 2016 setzt der norddeutsche Regionalverlag unsere Technologie ein. Zu Beginn betonte Wolfgang Rath, Redaktionsleiter der Bergedorfer Zeitung: „Wir müssen unsere Angebote dem Nutzungsverhalten der jüngeren Leserschaft anpassen und uns alle Möglichkeiten offenhalten, weitere Zielgruppen zu erschließen.“

Bereits innerhalb weniger Monate hatte sich nicht nur die Micropayment-Option bei den Nutzern etabliert, auch der Absatz von sogenannten Zeitpässen, also temporären Inhalte-Zugängen, hatte sich von Juli bis November um 42 Prozent gesteigert. Damit überzeugten wir dann auch nachhaltig den Verlag.

„Ich bin der Meinung, dass LaterPay sich auch gerade für die kleineren Verlage hervorragend eignet und kann hier nur ermutigen mit dieser Art von Bezahlsystem eine Paid Content Einführung zu wagen. Gerade durch das „Bierdeckelprinzip“ verläuft die Einführung relativ geräuschlos, ohne dass es Beschwerden von Kundenseite hagelt“, so Ann Kathrin Ziegler, Koordinatorin Marketing & Vertrieb bei der Bergedorfer Zeitung.

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Beispiele für die Konfiguration von LaterPay-Kaufoptionen bei den Anbietern Dewezet, Bergedorfer Zeitung und Careju

 

Bank Blog: Mehrere Monetarisierungs-Säulen etablieren

Der Bank Blog ist einer von unseren ersten Kunden. Der Special-Interest-Blog experimentiert seit Jahren erfolgreich mit unterschiedlichen Monetarisierungs-Formen. Neben Bannerwerbung, Sponsoring und Affiliate-Links setzt der Blog LaterPay ein, um Studien und ausgewählte Inhalte auf Pay-Per-Use-Basis anzubieten.

Inzwischen erzielt der Bank Blog mit Paid Content im Einzelverkauf und in Form von Zeitpässen fünf bis zehn Prozent seiner Gesamterlöse. Dabei handelt es sich um rein additive Erlöse zusätzlich zu den anderen Monetarisierungs-Arten, die den Nutzern eine größere Wahlmöglichkeit eröffnen, erklärt Dr. Hansjörg Leichsenring, der Betreiber des Bank Blogs: „Die Integration von Laterpay wirft einen konstanten monatlichen Beitrag zur Deckung der Kosten des Bank Blogs ab.“

PC Games Hardware: Kritische Techies zahlen für hochwertige Printbeiträge

Gerade in der Consumer-Technology-Branche haben sich User des Öfteren skeptisch gegenüber Paid-Content-Angeboten gezeigt. Die technologisch bewanderte Leserschaft äußert lautere Kritik als andere Nutzergruppen und sucht häufiger nach Wegen, Bezahlschranken zu umgehen.

Bei unserem Kunden PC Games Hardware kam es allerdings nicht so. Chefredakteur Thilo Bayer sah bereits nach wenigen Tagen Erfolge: “Es kommt gut an, nun auch hochwertige Print-Einzelartikel einfach online kaufen zu können. Das durchdachte und bewährte LaterPay-Prinzip wird dabei helfen, unsere Leser an neue Bezahlmodelle im Web zu gewöhnen.” 

SPIEGEL Online: Paid Content und Werbereichweite gehen Hand in Hand

Dass SPIEGEL Online allein mit seinem Paid-Content-Angebot SPIEGEL Plus innerhalb des ersten Jahres drei Millionen Artikel verkauft hat, ist längst bekannt. Doch ein anderer wichtiger Fakt ist besonders für werbefinanzierte Websites wichtig zu wissen: Paid-Content und Werbekunden gehen wunderbar Hand in Hand.

Eines der Ziele der Integration von unserer Technologie war bei dem Medium von Beginn an, zu testen, ob sich Bezahlinhalte mit Werbeflächen vertragen. Die These bestätigte sich für Matthias Streitz, Editorial Chief of Product bei SPIEGEL Online, schnell: „Es konnte eine neue Erlösquelle etabliert werden, ohne bestehende Erlösmodelle zu kannibalisieren." Nutzer akzeptieren also auch bei Bezahlinhalten unaufdringliche Werbeflächen - ganz, wie sie es auch aus der Welt der Printmedien kennen. 

Das sagt unser Paid-Content-Experte Felix Kaus

Über Kunden jeglicher Reichweite und Leserschaft hinweg hat sich das LaterPay-Prinzip bisher bewährt. Felix Kaus, Sales und Partner Manager, glaubt fest daran, dass die Lösung auch andere Verlage voranbringen kann:

„Wir haben sowohl das Gerücht der Kostenloskultur im Netz als auch die vermeintliche Gefährdung von Werbebuchungen mit LaterPay widerlegen können. Ich kann alle Inhalteanbieter, ob nun großer Verlag oder Ein-Mann-Blog, nur dazu ermutigen, sich Paid Content als eine zusätzliche Einnahmequelle zu erschließen. Auch Marken, bei denen das Online-Abo bereits etabliert ist, können mit ergänzenden Bezahlmodellen von LaterPay Gelegenheitsleser monetarisieren und zusätzliche Abo-Kunden aktivieren.“

Seiner Erfahrung nach lohnt es sich, verschiedene Revenue-Modelle auszutesten, um die für das eigene Medium beste Strategie zu finden. Und nebenbei lernt man eine Menge über eigenen Content und Leserschaft. So wüssten zwar viele Publisher, welche Inhalte ihnen Traffic bringen, aber nur wenige könnten benennen, welche Inhalte auch Abos verkaufen. Einzelverkäufe und Zeitpässe sind hierfür ein starker Indikator.

LaterPay ist übrigens innerhalb weniger Stunden in die Website integriert und kann vorab mit einem Sandbox-Account getestet werden. Der Service wird provisionsbasiert finanziert. Ohne Grundgebühren oder Mindestumsätze, ohne Vertragslaufzeiten. Wer Interesse hat, kann sich an sales@laterpay.net wenden. Unser Paid-Content-Experte Felix Kaus und seine Kollegen vereinbaren dann zeitnah einen Termin mit Ihnen. Gern simulieren wir auch in einer Vorschau realistische Umsatzprognosen für Ihre Plattform.