Update mit neuer Funktion: Single Sale

Wir haben LaterPay ab sofort um eine neue Funktion erweitert, die wir Single Sale nennen. Damit ist es Händlern möglich, einzelne digitale Inhalte zu einem vorab festgelegten Preis zwischen 1,49 Euro und 149,99 Euro sofort zu verkaufen. Im Gegensatz zu unserem Pay-per-Use-Ansatz wird der User nicht nach einer aggregierten, anbieterübergreifenden Summe von fünf Euro auf seiner LaterPay-Rechnung zum Bezahlvorgang geführt, sondern bezahlt sofort. Da mit Single Sale auch Einzelpreise jenseits der Fünf-Euro-Grenze möglich sind, könnt ihr mit LaterPay fortan auch hochpreisigeren Premium-Content verkaufen. Das bietet sich zum Beispiel für eBooks, Dossiers, Fotoserien oder Inhalte an, die im Bundle verkauft werden sollen.

Für den User ändert sich beim Single-Sale-Verfahren nur wenig. Es wird weiterhin möglich sein, Inhalte einfach, fair und unkompliziert mit wenigen Clicks zu kaufen. User, die bereits ein LaterPay-Konto mit Bezahlinformationen haben, müssen sich kurz anmelden, den Kauf bestätigen und bekommen sofort Zugang zum Inhalt. Neue User werden gebeten, sich ein Konto anzulegen, die Zahlung zu bestätigen und bekommen dann ebenfalls Zugang zum erworbenen Inhalt.

Als Payment-Enabler wollen wir Anbietern von digitalem Content eine möglichst große Bandbreite an Werkzeugen zur Auswahl geben, mit der nachhaltige Geschäftsmodelle realisiert werden können. Alle Optionen, um digitale Inhalte einfach und unkompliziert monetarisieren zu können, bekommt Ihr dafür bei LaterPay aus einer Hand. So ist es ab sofort auch möglich, User über den Verkauf von einzelnen Per-per-Use Inhalten an das Bezahlen heranzuführen und ihnen über Single-Sale zum Beispiel hochpreisige Premium-Inhalte zu verkaufen.

Vorteil des Single-Sale-Verfahrens für Händler ist, dass Kunden ihre Rechnung sofort begleichen und somit der Inhalteersteller auch schneller entlohnt wird, da User nicht erst an der aggregierten Fünf-Euro-Schwelle bezahlen. Allerdings steht dem der Nachteil gegenüber, dass dann höchstwahrscheinlich auch weniger User kaufen, weil Anmeldung und Registrierung abschreckend wirken – ein großer Pluspunkt des Pay-per-Use-Verfahrens. Der Chance, viele Kunden durch eine geringe Kaufhürde zu gewinnen, steht also das Risiko gegenüber, mit einem schnelleren, aber für Kunden aufwändigerem Verfahren, Kaufimpulse zu verlieren.

Für welches Verfahren er sich entscheidet, muss daher jeder Händler für sich und von Fall zu Fall entscheiden. Daher kann jeder Contentersteller für jeden einzelnen seiner Inhalte zwischen 1,48 und 4,99 Euro frei festlegen, ob er ihn lieber im Pay-per-Use- oder im Single-Sale-Verfahren anbieten möchte. Ein nachträglicher Wechsel des Modells ist auch jederzeit möglich.

Händler, die LaterPay schon jetzt über das offizielle WordPress-Plugin einsetzen, müssen es nur auf die neue Version 0.9.8 aktualisieren. Dann stehen Single Sale und Pay-per-Use ab sofort bei jedem Artikel als Auswahloption zur Verfügung. Das Plugin ist übrigens so konfiguriert, dass es sich bei Preisen unter 1,48 Euro automatisch auf Pay-per-Use einstellt. Bei einem Wert von über fünf Euro wählt es von selbst die Single-Sale-Option. Ihr könnt gar also keine Fehler machen.

Übrigens: Der ersten Händler, der die neue Single-Sale-Funktion eingesetzte, war Richard Gutjahr auf seinem Blog Gutjahr.biz. Er verkaufte dort exklusive, hochaufgelöste Backstage-Fotos von der Apple-Keynote am 09.September. User hatten dabei die Wahl zwischen Blogger-Nutzungsrechten für 4,99 Euro und einer Profi-Lizenz für 149 Euro, die kommerzielle Nutzung umfasste.