Frisch gezapfte Zahlen: „Digitaler Bierdeckel“ von LaterPay weiterhin erfolgreich bei SPIEGEL ONLINE im Einsatz

Seit Juni 2016 setzt SPIEGEL Online für sein bezahlpflichtiges Angebot Spiegel Plus auf das Prinzip des „digitalen Bierdeckels“ von LaterPay und bietet Einzelartikel zum Preis von 39 Cent und Wochenpässe zum Preis von 3,90 Euro an. Bezahlt wird erst dann, wenn sich ein Betrag von fünf Euro beim User angesammelt hat. Dieser innovative Weg zur Vermarktung von Digitalcontent wurde in der deutschsprachigen Verlagswelt und der Fachpresse intensiv diskutiert. Im Juni 2017 zog LaterPay-CEO Cosmin Ene eine erste Bilanz. Der Branchendienst Meedia veröffentlichte dazu ein Interview auf http://bit.ly/2t9S19T.

Nun lohnt ein erneuter Blick auf die Zwischenergebnisse, die SPIEGEL Online mit dem Bezahlangebot von LaterPay erzielt hat. Um es vorwegzunehmen: Die Zahlen entwickeln sich in allen Bereichen positiv. Sie belegen, dass das von SPIEGEL Online gesteckte Ziel, Nutzer schrittweise an das Bezahlen heranzuführen, erreicht wird und sich so eine zusätzliche Einnahmequelle etabliert.

In Zahlen heißt das: 75,33 Prozent der Käufer, die die Fünf-Euro-Hürde erreichten, wurden zu zahlenden Neukunden. Verglichen mit den ersten 12 Monaten, in denen 60 Prozent derjenigen zahlten, die Artikel im Gesamtwert von fünf Euro konsumierten, entspricht dies einem Plus von mehr als 15 Prozent in nur zwei Monaten.

Dass das Prinzip-LaterPay beim Kunden ankommt, belegt zudem der kontinuierliche Anstieg der wiederkehrenden, zahlenden Kunden. Waren es in den ersten 12 Monaten 29 Prozent, sind es nach 14 Monaten bereits über 35 Prozent.

Auch das Verhältnis „Payment versus Content“ entwickelt sich weiter positiv - sprich, die Umsätze, die SPIEGEL Online mit dem Bezahlangebot erzielt, steigen stärker an als das Angebot an bezahlpflichtigen Inhalten bei Spiegel Plus. Die Grafik verdeutlicht, dass sich der „digitale Bierdeckel“ nachhaltig auszahlt – sogar in Monaten, in denen vergleichsweise wenige Bezahlinhalte angeboten wurden.

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Besonders beliebt ist Spiegel Plus mit Artikelkäufen ohne vorherige Registrierung bei Nutzern von mobilen Endgeräten und Impulskäufern. 62 Prozent der Käufe bei Spiegel Plus werden über Smartphones und Tablets getätigt. Und 78 Prozent der Kaufentscheidungen fallen in den ersten 10 Sekunden, nachdem der User einen kostenpflichtigen Artikel aufgerufen hat.

Doch was nützen neue Einnahmen über den Verkauf von Einzelartikeln, wenn an anderer Stelle Umsätze verloren gingen? Hier verbirgt sich das stärkste Signal, das die vorliegende Zwischenbilanz ausgibt: Der Einsatz von LaterPay auf SPIEGEL Online hat zu keinerlei Rückgängen von Reichweiten und Werbeerlösen geführt. Das Prinzip des digitalen Bierdeckels zahlt sich also aus und sorgt für neue Erlösquellen ohne bestehende zu kannibalisieren.