Mit Experimentierfreude zum richtigen Paid Content Modell - Cosmin Ene im Horizont

Ende April stand unser Gründer Cosmin Ene dem Horizont Rede und Antwort. Das Gespräch dreht sich vor allem um den richtigen Einsatz von Paid Content. Wo liegen Stolpersteine? Wo Lösungen?
Interessant ist vor allem Cosmins Blick auf die amerikanische und die deutsche Verlagswelt. So seien US-Verlage vor allem deswegen experimentierfreudiger, weil deren Kunden eher bereit sind sich Neuem zu stellen. Aber auch auf dem deutschen Markt lasse sich ein Trend erkennen, der Paid Content in den Fokus rückt. Wichtig sei es hier vor allem den Entscheidungsträger die Angst zu nehmen. Auch dass Verlage bei Entscheidungen auf die Konkurrenz achten, anstatt auf die Nutzer sei ein Faktor für langsame Prozesse.
So ist es nämlich gerade mit LaterPay möglich, auf den User angepasste Konsum-Modelle anzubieten, anstatt ihn einfach nur vor eine Paywall zu stellen und in ein Abo zu zwingen. Nutzer ändern ihr Verhalten. Außerdem ist das Nutzerverhalten nicht Konstant. Ein Gelegenheitsnutzer kann unter den richtigen Umständen zum Heavy User werden. Die richtigen Umstände treffen sich mit Special Interest Inhalten besser, das hat die Folge dass Paid Content hier für gewöhnlich leichter durchzusetzen ist. Die Zeiten, in denen Nutzertreue durch ein Zwei-Jahres Abo garantiert wird, seien vorbei. Cosmin wünscht sich mehr Experimentierfreude von Verlagen, nennt das Ganze aber diplomatisch “Business Development”. Der essenzielle Weg zum Erfolg ist und bleibt Qualität.

Das vollständige Interview könnt ihr auf der Website vom Horizont nachlesen.